Gen Z
Shownotes
Gen Z – was wollen sie wirklich?
Lilith ist 25 Jahre alt, frischgebackene Steuerberaterin. In dieser Folge von tax2b spricht sie mit Stephanie und Dominik offen darüber, wie ihre Generation auf Arbeit, Karriere und Unternehmenskultur schaut – und was Arbeitgebende daraus mitnehmen können.
Dabei geht es um mehr als das übliche Generationenbashing: Warum ist Kompromissbereitschaft für Gen Z schwieriger geworden – und wessen Aufgabe ist es, sie wiederherzustellen? Wie funktioniert Fehlerkultur in einem Berufsfeld, in dem Fehler nun mal Geld kosten? Und warum ist Mentoring heute wichtiger als je zuvor?
Lilith bringt ehrliche Antworten, überraschende Perspektiven – und erklärt nebenbei, warum Unauthentizität für ihre Generation ein absolutes No-Go ist.
🎧 Eine Folge für alle, die mit verschiedenen Generationen zusammenarbeiten – und es besser verstehen wollen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich hatte mal O-Ringen.
00:00:02: Vier Stück!
00:00:04: Sehr schön, sehr toll.
00:00:05: Da und da oben.
00:00:08: Da unter dem
00:00:10: Punkt?
00:00:12: Dinge die wir nie wissen wollen.
00:00:20: Herzlich willkommen zu unserem Podcast Text to Be der Podcast für Carry on Culture heute mit
00:00:25: Dominik
00:00:27: und Lilith.
00:00:28: und Steffi Herzlich willkommen, dass du heute dabei bist.
00:00:31: Wir freuen uns sehr, dass wir einfach nochmal auch andere Facetten mit spannenden Menschen aus der Steuerwelt beleuchten können und das Thema Heute Dominik ist glaube ich daher umso wichtiger und zeitaktuell.
00:00:44: Exakt!
00:00:44: Wir wollten uns heute mal mit dem Thema GENC beschäftigen und deswegen sind wir froh, dass ihr überhaupt gekommen bist, weil man sagt ja über die GEN C machen was sie wollen Bevor wir da aber ein bisschen einsteigen, vielleicht wenn du einfach mal ein zwei Worte zu dir sagst was du machst und genau wie du auch hierher gekommen bist.
00:01:04: Sehr gern!
00:01:05: Vielen Dank!
00:01:05: Guten Morgen.
00:01:07: ich bin Lilith, ich bin im Jahre alt und senior associate bei PSP.
00:01:12: Ich bin Jahrgangs-Jahre und damit ein voller Genzi.
00:01:17: Ich habe letzte Woche meine Steuerberaterprüfung abgeschlossen und bin ab dem nächsten Mittwoch dann auch bestellt.
00:01:23: Aber in mir, typisch Jensi, schlagen zwei Herzen eigentlich liebig backen und alles mit Blumen.
00:01:29: Also wenn ich nicht in die Steuerberatung gegangen wäre, wär' ich floristin geworden!
00:01:32: Und so wie für Jensy typisch finde ich Balance in der Disbalance.
00:01:36: Dann bin ich auch gespannt heute mal mit euch drüber zu sprechen, wie ihr auf die Generation schaut und was ich dazu sagen kann.
00:01:44: Sehr schön also.
00:01:44: dann zunächst einmal Gratulation nochmal zur bestandenen Steuerberaterexamen.
00:01:50: Ja, steigen wir vielleicht gleich mal ein.
00:01:52: Du hast ja auch schon so ein bisschen gesagt für was du dich begeisterst?
00:01:55: Was hat dich denn dazu bewogen überhaupt als junger Mensch noch in Richtung Steuern zu gehen?
00:02:02: Für mich war es diese Systematik dahinter.
00:02:04: ich habe klassisch Betriebswirtschaft studiert und war dadurch dass ich eigentlich ein bisschen so einen kreativen Hang hab auch ganz feste Überzeugung.
00:02:11: Ich werde Marketing machen.
00:02:14: Dann habe ich mich in der Ringvorlesung wiedergefunden, BWL-Steuerrecht Professor Deborah Shans an der LMU.
00:02:21: Und dann war da ein Vortrag von Matthias Hildebrandt, der ja auch gut bekannt ist, der den Steuern Mega-Vortrag gehalten hat, damals einer der ersten im Jahr.
00:02:33: Das fand ich schon extrem... Öffnen für diese Welt.
00:02:39: Also wie wichtig es ist, Steuern zu verstehen weil die Welt so global wie sie ist nicht in steuerlicher Hinsicht aufeinander abgestimmt ist und das Kreativität auch andere Aspekte haben kann als nur Farbenformen, Muster, Texte.
00:02:52: Das war der Hauptbeweggrund und ich mochte dieses Thematik.
00:02:57: Das ist sehr klar.
00:02:58: Ja, spannend.
00:02:59: Das ist am Ende dann doch wieder.
00:03:00: Menschen sind teilweise die einem über den Weg laufen und für ein Thema begeistern weil es vielleicht auch im ersten Schritt einfach von der reinen Lehre gar nicht so greifbar ist wie praxisnah.
00:03:08: das ist finde ich einen guten Hinweis und damit grüße auch an Matthias auf jeden Fall.
00:03:13: und die Initiative Steuermega.
00:03:15: Jetzt hat der Dominik jetzt so recht gesagt, was begeistert einen an Tax and Finance.
00:03:20: Wenn ich etwas gelernt habe in den letzten Jahren im Umgang mit Kolleginnen und Kollegen die aus der Gen Z kamen oder in der Region der Zahlen, der Jahreszahlen groß geworden sind stelle ich mir immer die Frage Was ist das wo für ihr brennt?
00:03:34: Also Wir sprechen über Purpose und Impact teilweise.
00:03:37: Also was ist das, was euch wichtig ist?
00:03:40: Und nervt es vielleicht auch manchmal in dem Zusammenhang dass ältere Kolleginnen und Kollegen sagen da kommen jetzt die die zwei tausend eins geboren sind und das sind ja diese Gentsets also das was Dominic quasi Eingang so schön polarisiert hat.
00:03:53: Ich finde super, dass du diese Begriffe aufgreist weil ich glaube sie sind so überreizt obwohl Sie eigentlich einen wichtigen Kern haben Weil Purpose & Impact ist aus was gewachsen, was Jenset eher inherent ist und was sich oft wie Überheblichkeit anfühlt aber eigentlich keine ist.
00:04:09: Also Jensett hatte im Aufwachsen die frühen Zweitausende den wahnsinnig tollen Vorteil dass sie eigentlich in einer krisenfreien Zeit aufgewachsen sind.
00:04:18: da war sehr viel wirtschaftliche Möglichkeit persönliche Freiheit.
00:04:21: uns ging es wirtschaftlich bis auf die Finanzkrise aber von der kriegten Kind- wenig mit.
00:04:27: Da war viel Freiheit und da war auch erst mal sehr viel Freiheit, die sich meine Eltern, meine Großeltern eigentlich im Aufwachsen gewünscht haben.
00:04:34: Und man hat diese Freiheiten auch den Kindern so beigebracht und gesagt ja Fehler machen ist wichtig!
00:04:40: Ja du darfst werden was du willst weil die Welt steht dir offen und sie hat es wirklich getan im Aufwachs meiner Generation.
00:04:47: und natürlich ist das genau das was alle Generationen vorher wollten.
00:04:51: und deswegen fühlt sich glaube ich die Sprechart von Genset, die aus so einer Selbstverständlichkeit im Aufwachsen kommen.
00:04:57: Fehler sind erlaubt.
00:04:58: Wer etwas du willst, fühlt es sich dann manchmal von oben herab an.
00:05:02: und dann fühlen sie ja auch solche Begriffe wie Purpose and Impact, die nun mal Luxus gut sind weil in der Ökonomie von Knappheit kann man sich Purpose & Impact nicht leisten.
00:05:11: dennoch sind sie wichtig und ich glaub dass bringt Gensett mit Ja, ich würde schon sagen der größte Generationenkonflikt unserer Zeit.
00:05:20: Diese Unterschiede nicht als Überheblichkeit von der Seite der älteren Generation zu sehen und als Jenset-mäßig du hast ja keine Ahnung sondern eine Brücke zu bauen und beide Seiten voneinander profitieren zu lassen.
00:05:36: Ich finde auch tatsächlich also das ist gerade sehr gut beschrieben wie glaube ich andere Generation auf die Jensets schauen Und ich denke mir ganz oft, auch wenn ich mich an der eigenen Nase packe.
00:05:49: Das alles was die älteren Generation eher negativ sehen an der Genset das ist ganz oft neid weil wenn man ehrlich zu sich selber ist dann hätte man es doch auch gern genauso gehabt.
00:06:01: ja jetzt ist man halt in einer anderen generation aufgewachsen.
00:06:04: aber genau diese freiheit zu tun auf was man wirklich lust hat eine sinnhaftigkeit in allem zu sehen was man macht Wenn man ehrlich ist, das ist ja ein Wunsch der in jedem irgendwie schlummert.
00:06:16: und hast du es richtig gesagt.
00:06:18: Die vorherigen Generationen sind halt dann vielleicht in einer Zeit aufgewachsen, in der das einfach nicht gegeben war oder nicht ging.
00:06:25: Du hast jetzt gerade interessanterweise gesagt, es geht um Brücken bauen!
00:06:30: Wie machst du das denn in deinem täglichen Arbeit oder in deinm Umfeld, wenn du merkst dass da gewisse Vorbehalte gegenüber dir und deiner Generation da sind?
00:06:39: Wie gehst du da auf die anderen Kolleginnen und Kollegen zu und probierst diese Brücken zu bauen.
00:06:44: Und vielleicht hast du auch mal Beispiele wo es einfach gar nicht ging wie du damit umgegangen bist.
00:06:50: Ich glaube das Brückenbauen dahingehend der wichtige Punkt ist gewisse Dinge, ihre Ernsthaftigkeit im Kern immer brauchen und man muss der ernsthaftigkeit auch immer gerecht werden.
00:07:02: Aber Überheblichkeit definiert sich da heraus ja dass der Raum für Ernsthaftigkeit viel größer gesehen wird als er von der objektiven durchschnittlichen Masse gesehen wird.
00:07:11: das heißt ich glaube man braucht jeder Menschen dieser Welt einen Gewissenraum für Selbstironie selbst Kritik und vor allem der Fähigkeit auch mal von ganz null zu denken.
00:07:24: Und deswegen habe ich ja auch den Begriff überreizt genutzt, bei dem Begriffen Purpose and Impact.
00:07:30: Purpose & Impact hat immer einen ganz ernsthaften und wichtigen Kern Aber es muss immer Negotiables geben.
00:07:36: Und ich glaube, das ist das Problem was viele der älteren Generation in Genset sehen dass sie das Gefühl haben, es gibt keine Kompromissbereitschaft mehr die fehlt.
00:07:44: und das ist sicherlich auch etwas was daherkommt dass uns gerade Gensett im Aufwachsen so gut ging dass es oft nur herrscht machst du keinen Kompromis?
00:07:52: Dass sich die Zeiten nochmal ändern weil irgendwie klar war's hat wahnsinnig lange gedauert also quasi ja bis zur Corona-Pandemie so richtig das waren zwanzig Jahre Da waren Teile von Genset ja schon Anfang zwanzig.
00:08:02: Und ich glaube, dass Gensett einerseits sich vielleicht manchmal eingestehen muss, dass die Kompromissbereitschaft wiederhergestellt werden muss und gleichzeitig die andere Generationen ein bisschen diesen ernsthaften Kern identifizieren benennen muss und dann auch die Grenze dahinsetzen muss.
00:08:17: das man sagt bis dahin gehe ich gerne diese Schritte mit dir aber hier ist es für mich einfach schwierig.
00:08:24: So Situation im Arbeitsleben, glaube ich hat man immer.
00:08:27: Das fängt zum Beispiel an mit Sitz- und Dutzkultur.
00:08:30: Und da muss man nämlich, wo ist der ernsthafte Kern?
00:08:33: Der anderen Person, nämlich da, wo sie das Gefühl hat, sie fühlt sich nicht mehr wohl.
00:08:36: Wenn ich merke jemand fühlt es sich in seinem eigenen Arbeitsumfeld indem er seit dreißigvierzig Jahren tätig ist, nicht mehr Wohl weil das nichts ein gelerntes ist dann ist es vielleicht an mir drauf zu verzichten auf dem Duu zu bestehen oder großes Fass aufzumachen zu sagen, wir haben keine Dutzkultur.
00:08:51: Hier fühle ich mich nicht
00:08:52: wohl.".
00:08:52: Das ist immer dieses wo es dein Bereich den ich gar nicht anpacken darf und wo es mein Bereich den Ich gar nicht anfangen darf.
00:08:58: Und dort wo die Schnittmengen sind für das, wo man Kompromisse finden kann sie da auch zu finden.
00:09:03: Siehst du, eine Dutz-Kultur war nicht der tatsächlich immer ein gutes Beispiel?
00:09:06: Weil es einfach gewisse Leute gibt, die sich damit bis heute nicht wohlfühlen.
00:09:10: Manchmal ist es ja auch noch mal Thema der Wertekultur.
00:09:13: Also das, was wir vielleicht heute einfach im Saloppen als gegeben nehmen ist für andere dann tatsächlich ohne dass wir es manchmal halt einfach wissen.
00:09:21: Vielleicht auch das Thema, dass wir da eine Grenze überschreiten und das gar nicht so meinen muss.
00:09:24: ich glaube.
00:09:25: Das ist nicht nur ein Thema der Gen-Set sondern ist auch bei uns einfach mal ein Thema in Umgang mit Mandanten zum Beispiel oder auch Netzwerkpartnern, dass man halt auch irgendwie da die Brücke bauen muss und sich herantasten muss, was ist für den anderen auf der anderen Seite okay?
00:09:39: Ja total!
00:09:40: Jetzt hast du eben das Thema Compromissbereitschaft oder Dominik hat es, glaube ich, initial auf den Tisch gelegt.
00:09:47: Genannt.
00:09:48: wenn wir jetzt in die heutige Zeit reingucken aktuell auch mit der abwirtschaftlichen Situation, die wir haben dann, glaube Ich betrifft es uns alle dass wir auf der Arbeitnehmerseite feststellen, dass man ja die Kompromiss Bereitschaft heute doch noch mal mehr braucht als vielleicht vor drei vier fünf Jahren einfach aufgrund dessen wo wirtschaftlich in Deutschland zum Beispiel stehen.
00:10:08: In dem Zusammenhang finde ich es auch immer spannend im Rahmen von Onboarding, von einfach jüngeren Generationen.
00:10:14: Was ist die Strecke, die die Kollegen gehen?
00:10:17: Also du hast deinen Weg mit Bravour gemeistert.
00:10:20: noch herzlichen Glückwunsch zum Steuerberaterprüfung.
00:10:22: bestanden in dem Alter das ist ja einfach kein Kompromiss den Du nicht hättest eingegangen für Deine Karriere und für das was Du gemacht hast.
00:10:32: Jetzt sag ich oft von außen drauf geguckt, mit meinen neun dreißig viele Dinge die mir früher wichtig waren irgendwie mal in Job ankommen Experte werden für ein Thema.
00:10:41: Meine Passion darin finden und auch einfach erst einmal zu sagen Ich brauche meine Zeit im Job Und ich bin dankbar wenn Leute mich auf diesem Job ausbilden und mich begleiten kommt mir manchmal so vor, als wäre das gar nicht mehr dieser Kompromiss den jungen Menschen eingehen wollen.
00:10:56: Weil ich meine im Steuerbereich hast du ja genau die Herausforderung.
00:10:59: Du kommst von der Uni und dann lernst du okay steuern hat total viel mit dem Business Prozessen zu tun auf der anderen Seite.
00:11:05: Ich muss den Kunden verstehen!
00:11:06: Ich muss das Recht verstehen.
00:11:07: Ich muß vielleicht Technologie heute verstehen.
00:11:10: Würdest du das unterschreiben oder sagst ne wir haben einfach nur ganz viel Pech manchmal in den Menschen, in der Welt zu treffen, aber die Kompromissbereitschaft wirklich sich an ein Thema reinzufuchsen.
00:11:21: Ist sie da oder ist das selektiver geworden?
00:11:25: Ich würde schon sagen dass es genau aus den Gründen die ich vorher genannt habe nämlich dieses.
00:11:30: Es gab so unglaublich viele Möglichkeiten und plötzlich sind Sie wieder ein bisschen geschrumpft.
00:11:33: Aber gerade für Berufseinsteiger sind sie merklich geschrumpsft.
00:11:37: einfach sehen wir auch an den beschäftigten Zahlen in Deutschland gerade Oder an den arbeitslosen Zahlen
00:11:42: von
00:11:43: gerade frisch aus dem Studium kommenden.
00:11:46: Ich glaube, sie ist geschrumpft und das knüpft an das an was ich vorhin meinte mit der Krisenfestigkeit.
00:11:52: Dadurch dass ja Genset eigentlich in Abwesenheit von Krisen groß geworden ist... ...was wir uns alle gewünscht haben fehlt Krisenfästigkeit!
00:12:00: Und dann ist es finde ich an einer Gesellschaft aber auch einem Arbeitgeber diese Krisenfastigkeit irgendwo herzustellen klar festzulegen.
00:12:07: Was ist jetzt anders als es noch vor fünf Jahren war?
00:12:10: Es offen zu benennen, zu sagen ich verstehe, dass es vielleicht für dich gerade ungewohntes und neu ist, aber die Zeiten fordern das aus den und denen und dem Gründen.
00:12:19: Und das ist was womit Jens hat ganz extrem aufgewachsen ist mit einem Übermaß an Kommunikationen.
00:12:24: Das ist durch Social Media meines Erachtens nur bestärkt worden dass man sich ja jede Information holen kann und durch so etwas wie ChatGPT hier sogar ein Redepartner und der über erklärt ja die ganze Zeit und ich glaube auch so Redundantes für ältere Generationen erscheinen mag.
00:12:39: Manche Dinge müssen ganz klar benannt und ihr Rahmen aufgezeigt werden Krisenfestigkeit auch vielleicht in die Generation eher noch reinbringen.
00:12:48: Aber ich gehe schon mit dir mit, dass es schwieriger geworden ist diese Kompromissbereitschaft zu finden.
00:12:53: ja!
00:12:53: Ich finde halt immer diesen spezialisierten Bereich.
00:12:55: wenn ich jetzt so auf meine Zeit zurückgucke war ich jetzt nach irgendwie drei Jahren Berufseinstieg Experte für was?
00:13:02: Ich glaube dafür ist der Bereich einfach viel zu groß und wie dankbar bist du für manche Menschen die dich einfach begleitet haben auf diesem Weg beruflich in den ersten Jahren.
00:13:10: einfach und da muss man sich halt Zeit geben.
00:13:13: Und ich habe manchmal so dieses Gefühl, diese Zeit hat man einfach nicht gemeinsam.
00:13:16: und ich liebe es zum Beispiel mit jungen Menschen zu arbeiten, weil ich das super inspirierend finde, einfach nochmal von außenblick reinzukriegen.
00:13:23: Aber als Unternehmen ist es halt auch super schwierig zu sagen wie viele junge Menschen holst du halt rein?
00:13:29: Die aber dann vielleicht nach zwei Jahren irgendwie sagen okay das war jetzt cool, aber ich gehe jetzt ein Schritt weiter und da ist Fluktuation halt auch die Schnelllebigkeit einfach ein Thema geworden.
00:13:39: Ja klar, dass man dann sagt ja und der Bereich macht mir keinen Spaß.
00:13:42: Und dann fehlt es vielleicht manchmal wirklich an dem Anknüpfung.
00:13:44: ich verstehe das ist dir gerade kein Spaß.
00:13:46: machen diese Würdigungen von Gefühlen weil das ist ganz groß gewesen in der Generation einfach ... dann anzukümmen und sagen, ich denke aber es ist sehr wichtig für dich weil.
00:13:55: Also ich glaube Mentoring Ship ist bei Jen selbst so wichtig wie noch in keiner vorhergehenden Generation... ... wo vielleicht zu Hause die Eltern saßen und gesagt haben bist du Jack dein Job zu kündigen?
00:14:04: Nachher findest du keinen neuen mehr!
00:14:05: Da ist einfach eine andere Kontrollinstanz glaub ich im Amtungszeichen.
00:14:08: Ja er versteht das nicht.
00:14:10: Jetzt hast du gerade einen schönen Punkt gebracht Mentoring ship.
00:14:15: was muss denn noch passieren dass Mitarbeitende sich wohl fühlen in einer Arbeitsumgebung im Steuerumfeld.
00:14:23: Also weil was uns ja alle umtreibt, die stehe ich jetzt gerade auch ein bisschen schon gesagt ist eben dieses Thema Nachwuchsförderung.
00:14:29: du hast jetzt gesagt der Matthias hat einen sehr tollen Pitch bei euch mit Steuern mega.
00:14:33: Du selber bist ja auch sehr engagiert bei den Taxpioneers.
00:14:36: Direkte Aufrufe an allemal sich dann ein bisschen schlau zu machen und reinzuschauen.
00:14:40: sehr tolle Initiative die sie hier auch mit dem Thema Korean Culture beschäftigt im Steuerrecht.
00:14:44: aber was sagst du?
00:14:45: Was braucht denn eure Generationen um sich nachhaltig und länger in der Steuerwelt Wohlzufühle.
00:14:52: Neben dem reinfachlichen, aber was sind diese Kulturthemen?
00:14:55: Die Entwicklungsthemen?
00:14:56: du hast jetzt wie gesagt Mentorship mal angesprochen.
00:14:59: Was sind so die Dinge, die wir als Arbeitgebende euch geben müssen damit ihr tatsächlich auch eine Weile bleibt?
00:15:07: Das ist ne super Frage über die ich mir selber mal nach einer Textveranstaltung ganz lang Gedanken gemacht habe weil es kam in einem Pendeln des Thema Fehlerkultur auf Und ich habe so beide Herzen verstanden, die auf diesen Panel saßen.
00:15:22: Nämlich die Person, die gesagt hat, Fehlerkultur kostet uns richtig Geld und das stimmt!
00:15:26: Fehler kosten einfach Geld und dass muss man gerade in der Steuerwelt auch nicht beschönigen.
00:15:29: Das sind keine Softenfehler, die man durch genügend Empathie oder zwischen den Menschen ließ miteinander wieder gut machen kann.
00:15:35: sie sind faktisch Geld auf einem Steuerbescheid.
00:15:38: Auf der anderen Seite natürlich des Menschen haben dann so Angst Fehler zu machen.
00:15:41: Dann leidet die Kultur drunter Und dann dachte ich die ganze Zeit, ich muss mich für eine Seite entscheiden und irgendwann saß ich abends auf der Karte und hab gedacht nie eigentlich nicht.
00:15:50: Vielleicht müsste man einfach wie so Leitbilder aufbauen, die jungen Menschen zeigen.
00:15:55: Was erwarte ich von dir nach wieviel Jahren?
00:15:58: Welche Fehler erwartig von dir finde ich in einem normalen Rahmen?
00:16:02: Wie leite ich auch eine Rang höher stehende Person an, worauf sie genau gucken müssen und dass man vielleicht moderne Tools wie KI nutzt um häufige Fehler zu finden und Personal darauf zu schulen, sie zu finden weil... Und das ist genau das was ich meinte Genset mit dem Mindset.
00:16:20: Fehler sind was Gutes.
00:16:22: Man konnte sich Fehler leisten, Fehler sind eine Möglichkeit zu wachsen, Fehler ist eine Möglichkeit Zu lernen was die eigenen Schwächen sind und deswegen gucken sie anders als viele.
00:16:30: und wo ich das ganz interessant finde wenn ich kurz ausschweifen darf es der Trend in Social Media, dass die Dinge nicht mehr stereotypisch schön sein müssen.
00:16:37: Es sind ganz oft nicht mehr volle Kaffeetassen mit einem schönen Latteart drauf, sondern es ist die leere Kaffee-Tasse als schön gemachtes Bild um darzustellen.
00:16:47: ich habe die Zeit genossen und das ist genau wie Jenzette irgendwie denkt, nicht im Perfektionismus, sondern in dem was kann ich aus den inperfekten Situationen Positives mitnehmen?
00:16:56: Die Kaffeetas ist nicht mehr schön weil sie ist leer aber vielleicht symbolisiere ich damit Oh!
00:17:01: Ich hatte ein tolles Gespräch und einen tollen Nachmittag.
00:17:03: Genauso ist es mit Fehlern auch.
00:17:05: Der Fehler, der war richtig doof und er hat betragsmäßig Euro-X ausgemacht.
00:17:08: aber Daumen hoch!
00:17:10: Ich mach ihn nicht nochmal weil ich hab's mir betragsmäßig gemerkt.
00:17:13: Und das ist so.
00:17:13: ein anderes Fehler mein Zit Das glaub' ich viele Unternehmen noch nicht so richtig in Prozesse umgesetzt haben Dass die Leuten vielleicht doch beim Onboarding visu Leidbilder mitgeben.
00:17:24: Ich will jetzt nicht so weit ausschmeifen beim Thema Fehlekultur, weil da könnte ich auch einiges sagen.
00:17:30: Ich muss aber ganz kurz insofern widersprechen oder leicht widersprechen dass diese zwei Extreme die du auf diesem Panel gesehen hast.
00:17:38: Ich finde es immer zu kurz gesprungen zu sagen Fehler kosten Geld auch wenn das so ist auf dem Steuerbescheid.
00:17:46: Weil ich einfach der Meinung bin also die Fehler passieren ja so oder so und es geht ja nicht drum.
00:17:53: Ich habe diese Diskussion nämlich bei uns auch intern oft und ich sage es geht ja nicht drum, dass die Leute rumprobieren ob eine Steuererklärung richtig ist.
00:17:59: Es geht um die Art und Weise wie sie da hinkommen.
00:18:02: Und ich glaube das ist das Wichtige, das ist auch das was du beschrieben hast mit diesen Guardrails oder den Leitplanken zu sagen, es gibt eben gewisse Sachen.
00:18:10: Da muss man vielleicht ein bisschen genauer unterwegs sein, da kann man vielleicht diesen Fail fast oder trial and error Ansatz nicht ganz so machen.
00:18:18: Aber für mich entscheidend für die gute Fehlerkultur ist eben tatsächlich das Gute in Fehlern zu sehen und auch zu schauen, wo liegt denn die Stärke in Fehlern?
00:18:28: Ich glaube was ich da.
00:18:30: schon gedreht hat, zumindest nach meiner Wahrnehmung und der Unternehmenskultur ist es.
00:18:34: Dass inzwischen bei den Mitarbeitenden Entwicklung nicht mehr geschaut wird wo sind denn deine Schwächen?
00:18:39: Und wie merzen wir die aus?
00:18:40: sondern dass du eher zu einem zumindest bei uns zu einem stärken passierten Ansatz gehst.
00:18:45: ja das heißt du schaust wo hat jemand stärken und wie kann ich dir richtig einsetzen?
00:18:49: und ich glaube das ist so der erste Paradigmen- und Mindset-Shift der da glaube ich schon ein bisschen passiert und in die Richtung auch geht weil am Ende vom Tag.
00:18:58: Also ich bin ein großer Freund einer modernen Fehlerkultur, wie man vielleicht auch merkt.
00:19:03: Aber ich glaube das ist wahrscheinlich was du auch beschrieben hast dieser... Saas
00:19:06: Dominik auf dem Pälle stelle ich mir gerade die Frage für das eine extrem
00:19:10: ab.
00:19:10: Ich habe mir tatsächlich überlegt,
00:19:13: dass
00:19:13: dieses eine extrem war.
00:19:15: Ich glaube es ist auch das, was du meintest mit den Brückenbauen ja?
00:19:18: Weil auch da sind unterschiedliche Generationen, die zusammenarbeiten und ich merke das auch im täglichen Arbeitsumfeld, dass die Leute da einfach zusammenfinden müssen Ja und gegenseitiges Verständnis haben.
00:19:28: Da
00:19:29: habe ich noch eine Frage, und zwar haben irgendwann Stefan Dominik und ich mal in einem Podcast darüber orakelt wie wir das Thema Technologie quasi im Kanzlein unternehmen bringen also auch um Steuerfunktionen?
00:19:42: Und ob es den jüngeren Generation einfacher fällt mit KI und Technologie zu arbeiten als den älteren und ob man da Brücken schlagen muss... Vielleicht kannst du dazu mal deine Einschätzung geben, bevor wir vielleicht noch einmal auf das eingehen.
00:19:56: Auf was wir kamen und ich bin mir gar nicht sicher ob es die richtige Einschätzungen war.
00:20:00: Ja total da habe ich auch schon mit Stefan Mal drüber gesprochen weil ich meine ich glaube viele dieser gerade der er sagt mal Breakout Sessions nur wo viel auch von dem Networking und ja wirklich auch sehr gezielte inhaltliche Fortbildung stattfindet allein von den Überschriften für Berufseinsteiger abschreckend sind, teilweise weil sie so spezifisch sind.
00:20:22: Und wenn du jetzt noch nicht lange in einem besonderen Feld arbeitest was man sich ja eigentlich gerade in der Steuerberatung wünscht dass Leute erstmal generalistisch ausgebildet werden ist es vielleicht manchmal zu tief.
00:20:31: da hat mir auch schon darüber gesprochen ob man da nicht vielleicht textpionierseitig etwas einbauen kann.
00:20:37: genau.
00:20:37: aber ich glaube das ist wichtig dass man da auch mal mit sowas anfängt wie digitaler Bescheid.
00:20:42: also ich habe jetzt grad die steuerberater vorbereitung gemacht dann lernt man quasi nichts dazu Und da muss man vielleicht manchmal so ansetzen, bisschen classic Themen.
00:20:50: Ja das verstehe ich total.
00:20:51: auf der anderen Seite finde ich halt.
00:20:53: Ich glaube so kamen wir auch damals dazu nur dass wir gesagt haben das eine ist wie du sagst die Komponenten die Digitalisierung bedeuten die aber heute nicht in einer Steuerberaterprüfung sind.
00:21:03: Einfach gerade auch einfach so absolut beispiellhaft.
00:21:06: Alle sprechen über die E-Rechnung, ich weiß nicht, Teil der Steuerberaterprüfung war sie vermutlich nicht.
00:21:12: Am Ende des Tages ist es aber natürlich auch so dass wir Technologien und Komponenten in den Unternehmen haben seit das Co-Pilot, seit das JetGBT, sei das Claude Und alle haben ihre Stärken und Schwächen.
00:21:24: Das was ich halt schon feststelle ist, dass grade auch die jüngeren Kollegen bei uns besseren Zugang dazu haben, weil sie es vielleicht auch schon im Rahmen von Uni-Arbeiten oder Recherche halt genutzt haben.
00:21:36: Aber das was dort dann meistens passiert wenn wir zum Thema Fehlerkultur kommen ist, wir stellen fest, es wird nicht gechallenged.
00:21:42: Also oft ist es einfach ich konsumiere und nehme es aber vielleicht gehe ich nicht die fünf Meter noch zu sagen und ich challenge das jetzt wirklich mit meinem Fachwissen.
00:21:51: auf der anderen Seite finde ich halt sieht man oft das extrem und wie gesagt das ist ein Pendel ne?
00:21:55: Das kann man jetzt nicht komplett auf jeden Kippen, dass die älteren Kollegen eher sagen da kommt ja eh nichts richtiges raus.
00:22:02: Und ich finde auch dort ist halt dieses Brückenbau und was du vorhin gesagt hast sehr wichtig weil die Wahrheit liegt dir in der Mitte.
00:22:09: Das nicht zu nutzen wäre heute fahrlässig.
00:22:12: Auf der anderen Seite es einfach ohne zu validieren zu nutzen ist halt auch nicht okay und das ist ein Beispiel wo einfach die Generation viel voneinander lernen können passiert.
00:22:22: nur finde zu selten einfach im umgang mit technologie bei uns in den themen insgesamt
00:22:29: ja oder dass man ist auch ein baut in so einen prozess wo wir gesprochen das man sagt wenn du so eine frage hast die sehr einfach komprimierbar ist bevor du zu dem vorgesetzten gießen ihnen arbeitsergebnis gibt lass es einmal der durchlaufen Einfach und manchmal
00:22:44: gibt
00:22:44: dir die dann ja was weiß ich, eine Kommentarfundstelle wo man sagt oh, ihr habt dich noch gar nicht gefunden.
00:22:49: Das ist ja auch ne Entlastung eigentlich für hier reiche Ebenen.
00:22:53: Ja finde ich auch gerade so denen auch vielleicht wenn man gar keine Idee hat wie man es anpackt den ersten Schritt zu schaffen als die Ideengebung und darauf dann aufzusetzen und weiterzuarbeiten als Interaktion.
00:23:05: Spannend!
00:23:05: Ich habe etwas mitgenommen glaube ich.
00:23:07: also ich werde ein paar der von dir genannten Impulse glaube ich mal nochmal überdenken.
00:23:14: Wollen wir ja mal schauen, ob die Gensidi dann die Bude einrennt?
00:23:17: So künftig!
00:23:18: Aber ich würde vielleicht noch einmal ganz kurz... Wir sind jetzt schon zweimal an den Text-Pioneers vorbeigekommen.
00:23:22: Ich würde vielleicht da nochmal gerne darauf eingehen als auch wie gesagt weil ich seine sehr tolle Initiative finde, die wir nicht nur ich sondern viele andere auch unterstützen.
00:23:32: Magst du vielleicht einfach mal kurz in zwei drei Worten sagen was denn die Text- Pioneer sind und wo für dich als junge Steuerberaterin da die Chance auch, oder wo du die Chance siehst mit den Textpalnieres was bewegen zu können.
00:23:48: Die Textpalniers ist eine Initiative, die ursprünglich aus dem Kreis Stefan Kroos Eva Greidel Eva Örtel Annette Linau und Monika Winnemann kommt, die damals relativ im Anschluss an die Corona-Pandemie kamen um ein bisschen so die Arbeitswelt nach Corona in Hinblick auf Steuern.
00:24:07: Und das kann ja relativ zeitgleich mit Corona diese extreme KI-Revolution das alles so ein bisschen zusammenzubringen.
00:24:14: Die junge Sparte davon sind wir jetzt mit fünf Leuten Bestehende aus mir, die Sofia Jodeeha arbeitet bei Siemens.
00:24:24: Der David Geiler ist selbstständiger Steuerberater auch relativ jung noch.
00:24:29: Die Madeleine Cockrodi jetzt in der Lehre an der Uni Köln arbeitet und es geht einfach darum jungen Menschen die Eintrittshürde in diese Branche ein bisschen zu nehmen dass sie verstehen welche Möglichkeiten auf sie warten das sie auch keine Angst haben vor dem was kommt weil Diese Imperfektion, die Genset eigentlich mag, die ich angesprochen habe.
00:24:50: Die macht natürlich Angst vor Steuern.
00:24:51: Es ist ein riesiger Themenblock endet nie wenn man das in der Uni hört.
00:24:56: In BWL denkt man sich wie soll mein jemals Herr dessen werden?
00:25:00: es kursiert wahnsinnig viel Angst in der Welt vom Finanzamt und auch relativ schnell Verhaftungsrisiken auf Seiten des Beraters.
00:25:08: und Ich glaube diese Imperfktionen muss man für Gensett ein bisschen an den Ecken runden damit Man über die hinweg sieht.
00:25:16: nun, wie viel Potenzial in dem Beruf liegt.
00:25:19: Auch nicht nur auf Deutschland bezogen, sondern global gesehen weil mein Vater meinte mal zu mir man halbiere deine roten Klötze und du hast keinen Beruf mehr.
00:25:30: Und dann meint ich zum Nähe weißt Du Weil es geht um die Denkweise relativ universal in allen Steuersetzten der Welt.
00:25:39: Die Methodec, ne?
00:25:40: Also genau!
00:25:41: Ich glaube vielleicht ganz kurz für die Zuhörenden, die nicht im Steuerumfeld sind... ...die roten Klötze sind wahrscheinlich die Becksteuergesetze richtigen und erlassen.
00:25:50: Die lose Platzsamlungen, genau.
00:25:53: Dann hat man immer noch was zum Heizen.
00:25:55: Ja, das hieß es bei uns immer.
00:25:59: Was ist denn für euch schon der absolute No-Gos im Arbeitsumfeld?
00:26:06: Also was wäre etwas, wo du sofort sagen würdest okay?
00:26:08: I'll leave it.
00:26:09: Weg!
00:26:10: Unauthentizität.
00:26:14: Versprochene Dinge auf Webseiten die nicht dazu passen weil genau dieses Impact und Purpose wenn man da so drauf geschult ist seine ganze Jugend dass man ja immer danach streben kann was man für richtig hält und das man für gut hält dann erkennt man sehr schnell wenn es jemand anders behauptet aber nicht tut Und ich glaube, dass es super unterschätzt.
00:26:33: und Authentizität kommt eben daher.
00:26:35: Dass Kultur nicht nur aufgeschrieben und verbrieft sein muss sondern gelebt werden muss und das ist jemanden braucht der das überprüft.
00:26:43: Ich glaube deswegen ist Unauthentizid und extreme Hierarchie etwas was oft auch dann Hand in Hand geht weil extrem Hierarchien ja dann oft nichts zu dem passt was man da als offenes Arbeitsumfeld der modernen Zeit ... bewirkt.
00:27:02: Kann ich sehr gut hören, ich muss gerade daran denken in meiner etwas jüngeren Karriere hat mir nämlich irgendwann mal meinen damaligen Chef gesagt Wenn du weiterkommen willst dann musst Du halt lernen eine Rolle zu spielen und nicht mehr du selbst so sein.
00:27:15: Das ist noch keine... noch keine zwanzig Jahre
00:27:18: her?
00:27:18: Ja genau
00:27:19: das ist noch kein zwanziger Jahr hier vielleicht acht Jahre her oder sowas.
00:27:25: Ich würde jetzt aber auch sagen es gibt's glaube ich nicht mehr.
00:27:28: Also hoffentlich gibt es das nicht mehr, weil ich glaube jeder merkt wenn man einfach authentisch sein kann.
00:27:33: Auch im Arbeits- und Berufsumfeld macht's einem mehr Spaß.
00:27:36: also da komme ich auch wieder genau mit dem selbst.
00:27:39: den anderen oder den älteren Generation ist ja dran gelegen einfach sich nicht verstellen zu müssen.
00:27:43: Ja
00:27:43: aber ich glaub schon dass das ein Switch ist als wenn du dir so den Beratungsbereich anguckst.
00:27:49: Ich glaube es ist egal wo du reinguckst kann ich zumindest schon behaupten das in den Anfängen schon so bestimmte Rollen Modelle gab, also im Sinne von wie agiert man im Büro und wie gibt man sich im Bürow?
00:28:03: Wie verhält man sich anderen Kollegen gegenüber.
00:28:05: Und ich muss aber auch sagen... Ich bin mittlerweile an den Punkt gekommen wo ich sage, als wäre ich acht.
00:28:10: zehn Stunden, keine Ahnung.
00:28:12: Mit Kollegen zusammenarbeiten und kunden dann bin ich halt so und das kann es ja nicht verstecken.
00:28:17: also natürlich na dass eine ist irgendwie der Termin des Anderes irgendwie get-together und das am Ende geht's darum Profi auf den Platz zu sein aber nicht dass du.
00:28:26: trotz hat man ja mit Menschen zu tun.
00:28:28: deswegen kann ich mich damit tatsächlich sehr gut identifizieren und finde auch sowas wie unechte Bilder auf Webseiten die da nicht zur Realität im ersten Bewerbungsgespräch führen oder so Auch Dinge, die eher an Transparenz verhindern.
00:28:43: Und verstehe ich das auf Impact und Purpose
00:28:45: einzuhalten.".
00:28:46: Ich denke auch noch anknüpfend an das was du meintest mit dem man muss sich selbst sein.
00:28:51: Das ist auf jeden Fall nur um wieder an das anzuknüpfen was ich eingangs meinte mit dem Kern.
00:28:56: Es gibt natürlich einfach ein Kern eines Berufsbildes der gewahrt werden
00:28:59: muss
00:29:00: und ich finde dass es gerade dann auch die Aufgabe von Führungskräften von jetzigen Genen-Selbenberufseinsteigern schon auch in dieses Bild einzubauen, was erwarte ich aber an Mindestverhaltensweisen von dir?
00:29:12: und dass man vielleicht sagt das ist genau so bist.
00:29:14: Und es ist gut, aber vielleicht zehn Prozent davon gehören außerhalb der Kanzlei, außerhalb des Unternehmens und neunzig Prozent super gern.
00:29:23: Aber die zehn Prozent sind vielleicht einfach notch zu viel Das auch wieder als klare Grenze setzt und kommuniziert.
00:29:30: Das ist ja auch nichts Schlimmes, dass es einfach was damit miteinander effektiv funktioniert.
00:29:34: Und da darf man noch eine Grenze ziehen?
00:29:35: um Gottes Willen weil ich habe immer das Gefühl, dass das das ist, was ältere Führungskräfte an Jens selbst so bemängeln, die wollen sich gar nicht einschränken und überhaupt nicht anpassungs- und das geht natürlich nicht.
00:29:46: Ja klar.
00:29:47: Da müssen wir nicht drüber sprechen.
00:29:48: Nur wer
00:29:48: sprecht dem kann geholfen werden?
00:29:50: Ja genau!
00:29:53: Ich glaube Steffi dann wären wir soweit durch oder uns wird Zeit für unsere schnellen drei
00:29:57: Perfekt.
00:29:58: Wir haben drei Fragen vorbereitet, die erste von mir wäre Abenteuer-Urlaub oder Porsche-Heilreise?
00:30:05: Was bist du?
00:30:06: Abenteu-Uhrlaub!
00:30:07: Ich habe aber auch Fragen für euch.
00:30:09: Ja also passt ja zu Jens und
00:30:11: Christian
00:30:11: einfach alles gerne machen.
00:30:13: Wollt ihr jeder eine haben?
00:30:14: Gerne.
00:30:14: Da waren wir mit den drei damit voll.
00:30:17: Okay Harry Styles oder Taylor Swift?
00:30:20: Ich bin schon Swifty.
00:30:24: Stille Team Swifty.
00:30:27: Ich auch Swifty, dank meiner Töchter.
00:30:30: Vintage-Möbel oder neu gekaufte Möbel?
00:30:33: Halb halb!
00:30:35: Disbalance in der Balance... Dich
00:30:36: hab gelernt, ja.
00:30:37: Wenn
00:30:38: er mir zu Hause auch, der Wachstum macht.
00:30:42: Dann Lilith vielen lieben Dank nochmal, dass du bei uns warst.
00:30:45: sehr, sehr interessante Insights.
00:30:47: Ja, sehr inspiriert.
00:30:48: Sehr inspirierend.
00:30:49: wir wünschen dir weiterhin alles Gute für deine weitere berufliche Laufwand und auch privat.
00:30:55: nächste Woche habe ich verstanden ist dann Bestellung Zum Steuererwarte irgendwann.
00:30:59: Dann auch dann zu nochmal herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg mit den Taxpioneers!
00:31:03: Und ich bin mir sicher, wir und auf die Steuerewelt wird dich noch mal in der einen oder anderen Stelle sehen über die eine oder andere Initiative... ...und bis dahin alles Gute und vielen Dank!
00:31:14: Vielen Dank für eure Zeit!
00:31:16: Danke
00:31:17: dir!
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